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Hilfreiches zum Deutschlernen

13. Oktober 2016

Sprachkurse

Informationen zum Deutschlernen

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) informiert über die verschiedenen Möglichkeiten und Stufen des Spracherwerbs sowie über Integrationskursträger www.bamf.de.

Berufsbezogene Deutschkurse

Auszubildende mit einem Migrationshintergrund haben Anspruch auf berufsbezogene Deutschförderung. Das ESF-BAMF-Programm bietet berufsbezogene Sprachförderung. Den Flyer zum Programm gibt es in vielen verschiedenen Sprachen.

Deutschkurse im Netz und per App

  • Deutsche Welle: Von A1 bis C: Für jeden Sprachlerner ist ein Kurs dabei. Der Vorteil ist, dass eine große Auswahl an Ausgangssprachen zur Verfügung steht.
  • Deutschtrainer A1-App: Das Goethe-Institut hat für Anfängerinnen und Anfänger einen Grundwortschatz und wichtige Satzstrukturen zusammengestellt – und spielerisch aufbereitet. (Kostenfrei)
  • Babbel: Online oder per App lassen sich 14 verschiedene Sprachen lernen. Je nach Sprachenpaar werden die Übungen didaktisch aufbereitet, um einen größtmöglichen Lernerfolg zu erzielen. (Die ersten Übungen sind kostenfrei, danach monatliche Gebühr).
  • Busuu: Die Plattform zeichnet sich durch den direkten Kontakt mit Muttersprachlern aus, die ebenfalls eine neue Sprache lernen. Man ist gleichzeitig Lerner und Lehrer. (Basisfunktionen kostenfrei, Freischaltung aller Funktionen kostenpflichtig)
  • Duolingo: Das Lernportal setzt auf interaktive Übungen, erklärt Grammatik, lehrt Vokabeln – und ist komplett kostenfrei.
  • Youtube: Die Auswahl an Videos zum Deutschlernen ist groß. Hier muss jeder selbst entscheiden, was ihr oder ihm gefällt.
  • Ich will Deutsch lernen: Das Portal ist in 16 Sprachen verfügbar und setzt das Rahmencurriculum für Integrationskurse um. Es unterstützt damit sowohl selbstständig Lernende als auch Kursteilnehmende.

Tipps zum Deutschlernen & zur Wissensvermittlung

  • Ein Vokabelheft führen: Wörter aufschreiben, die einem im Alltag begegnen, und sich diese regelmäßig anschauen hilft beim Aufbau des Wortschatzes.
  • Post-ist nutzen: Wenn man Gegenstände in der Wohnung beschriftet, sind einem täglich die Vokabeln vor Augen.
  • Medien auf Deutsch umstellen: Zeitungen, Radio oder Fernsehen in der Fremdsprache konsumieren fördert das Hör- und Leseverständnis.
  • Mut zeigen: Ohne Übung geht es nicht, daher sollte man so viel wie möglich sprechen – auch wenn man sich unsicher fühlt.
  • Am Ball bleiben: Eine Sprache lernt sich nicht über Nacht, doch mit einer kleinen Übung jeden Tag kann man gute Fortschritte erzielen.
  • Interne Wissensvermittlung
: Bei Schwierigkeiten und Verständnisfragen, z. B. in der Berufsschule, hat es sich als förderlich und motivierend erwiesen, wenn sich Kolleginnen und Kollegen oder
die Geschäftsführung Zeit nehmen und diese Inhalte noch einmal erklären.
  • Unternehmenssprache Deutsch
: Diese Vereinbarung fördert den schnellen Spracherwerb und verhindert, dass parallele Arbeitnehmergesellschaften entstehen und somit die Integration erschwert wird.
  • Netzwerke vor Ort: Betriebe, die Geflüchtete beschäftigen, können sich auf regionaler Ebene zusammenschließen und gemeinsame Sprachfördermaßnahmen anbieten.