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Führung

Die Einstellung von Arbeitnehmer*innen mit Migrationshintergrund hat manchmal ganz pragmatische Gründe und kann maßgeblich zum Erfolg des eigenen Unternehmens beitragen. Denn Vielfalt ist ein wichtiger Motor von Kreativität, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Geflüchtete, Menschen mit Migrationshintergrund und internationale Fachkräfte prägen mit ihren Erfahrungen, ihrem Wissen und ihrem Blick auf die Welt die Kultur eines Unternehmens ein Stück weit mit. Eine gute Führung spielt dabei eine ganz besondere Rolle.

Viel­falt ge­winnt!

"Es ist nicht wichtig woher er kommt, sondern wohin er will", sagt Stefan Bürkle, Geschäftsführer von Bürkle + Schöck, über seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit "In Arbeit" sprach er über die interkulturell besetzte Belegschaft des Stuttgarter Elektro-Unternehmens und die Bedeutung von Vielfalt.

Ba­kla­va trifft Sah­ne­tor­te

Die Geschichte einer Bäckerei aus einem kleinen Ort in Rheinland-Pfalz zeigt, welche Wellen die Beschäftigung eines Geflüchteten schlagen kann. Sie zeigt aber auch, wie lohnend Motivation, Hartnäckigkeit und Flexibilität in der Personalführung sein können.

Quo­te mit Si­gnal­wir­kung

Esta Apparatebau hat sich positioniert: Zwei Prozent der Beschäftigten sollen Geflüchtete sein. Mittlerweile sind vier Geflüchtete bei dem Hersteller für Absaugeanlagen fest angestellt. Wir sprachen mit dem Unternehmen über die Signalwirkung der Zwei-Prozent-Quote.

In Viel­falt ge­übt

Für "In Arbeit" haben wir das Autohaus Golbeck in Berlin besucht und hinter die Kulissen einer interkulturellen Belegschaft geschaut. Geschäftsleiter Dr. Christoph Golbeck ist überzeugt: "Es kommt auf die fachliche Qualifikation an und nicht auf die ethnische Zugehörigkeit."