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Beratung für Existenzgründer*innen aus der Migrantenökonomie: Die Förderinstrumente des Bundes und der Länder

12. Juni 2020

Quelle: IQ Fachstelle Migrantenökonomie

Die Coronavirus-Pandemie stellt Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen vor vielfältige Herausforderungen. Insbesondere migrantische Existenzgründer*innen wie (Solo-)Selbstständige, Freiberufler*innen sowie Kleinst- und Kleinunternehmen (KMU) treffen die Auswirkungen der Pandemie oft schwer. Zur Überwindung der Krise haben Bund und Länder einige Förderinstrumente bereitgestellt, die Menschen, die derzeit beispielsweise seltener Aufträge bekommen oder weniger Umsatz machen, finanziell unterstützt.

Die IQ Fachstelle Migrantenökonomie aus dem IQ-Netzwerk (Förderprogramm „Integration durch Qualifikation“) stellt auf ihrer Internetseite www.wir-gruenden-in-deutschland.de für betroffene Gruppen aus der Migrantenökonomie Informationen und Beratungsangebote zur Verfügung. Eine Auflistung der Soforthilfen gibt z. B. Aufschluss darüber, unter welchen Voraussetzungen und in welchen Beträgen migrantische KMU Zuschüsse für ihre laufenden Ausgaben erhalten können. Existenzgründer*innen, die wegen Arbeits- und Einkommensausfalles finanzielle Unterstützung benötigen, haben die Möglichkeit, Kurzarbeitergeld zu beantragen oder einen Kredit aufzunehmen. Informationen zu ergänzenden Leistungen von den Jobcentern finden Sie ebenfalls auf der Internetseite. Da die Soforthilfen eigenständig von den Bundesländern umgesetzt werden und es zu lokalen Abweichungen kommen kann, stellt die IQ Fachstelle Migrantenökonomie zusätzlich eine Auflistung von regionalen IQ-Ansprechpartner*innen bereit.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.wir-gruenden-in-deutschland.de