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Sprachliche Integration Zugewanderter: IQ-Publikation für Betriebe

27. Juli 2018

Sprachliche Unterstützung am Arbeitsplatz.

Die Arbeitsmarktintegration ist für Menschen mit Migrationshintergrund Grundvoraussetzung für eine aktive Beteiligung am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben. Fehlende oder nicht ausreichende Deutschkenntnisse gehören jedoch zu den größten Hürden, die einer qualifizierten Beschäftigung oftmals entgegenstehen. Wie die sprachliche Integration von zugewanderten Beschäftigten in Betrieben gelingen kann, hat das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung" (IQ) erprobt.

Förderprogramm Integration durch Qualifizierung

Das Förderprogramm hat zum Ziel, die Arbeitsmarktintegration erwachsener Menschen mit Migrationshintergrund zu verbessern. Dazu werden entsprechende Konzepte, Instrumente und Handlungsempfehlungen erarbeitet. In Bezug auf die sprachliche Integration zugewanderter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in KMUs entwickelte und erprobte die Fachstelle "Berufsbezogenes Deutsch" des Förderprogramms entsprechende Fortbildungs- und Beratungskonzepte. Die Ergebnisse werden in der Reihe "Bausteine zur sprachlichen Integration Zugewanderter in Betrieben" publiziert. Diese richtet sich insbesondere an Personen, die sich für eine Verbesserung der sprachlichen Kompetenzen von zugewanderten Beschäftigten einsetzen.

Betriebliches Sprachmentoring als Baustein sprachlicher Integration

Im ersten Teil widmet sich die Reihe dem "Betrieblichen Sprachmentoring": Die Fachstelle "Berufsbezogenes Deutsch" hat einen Ansatz entwickelt und erprobt, der Unternehmen und Einrichtungen darin stärkt, Menschen mit Migrationshintergrund gezielter am Arbeitsplatz sprachlich zu unterstützen. Ziel des Betrieblichen Sprachmentorings ist, die Beschäftigten zu befähigen, Zugewanderte selbstständig am Arbeitsplatz zu unterstützen.

Betriebliches Sprachmentoring in der Praxis

Da sich die sprachlichen Anforderungen je nach Branche und Jobprofil stark unterscheiden, stellt die Publikation verschiedene Instrumente und konkrete Praxisbeispiele des "Betrieblichen Sprachmentorings" vor. So steht beispielsweise in der Pflege die Patientenkommunikation im Vordergrund, bei der verstärkt empathisches Kommunikationsverhalten geübt werden muss, während in anderen Branchen für den Jobeinstieg zunächst das Erlernen von Fachbegriffen ausreicht.

Zwei weitere Veröffentlichungen der Reihe "Bausteine zur sprachlichen Integration Zugewanderter in Betrieben" zu den Themen "Sprachcoaching" sowie "Deutschkurse im Betrieb" werden folgen. Die IQ-Publikation zu betrieblichen Sprachmontoring können Sie hier herunterladen.